"Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen Schulen und andere, deren Arbeit eine Investition in die Zukunft darstellt, würden gut bezahlt werden und überaus geachtet sein. Geologie wäre vollkommen in die naturwissenschaftlichen Lehrpläne integriert und würde womöglich als Brückenfach dienen, in dem Schüler und Schülerinnen physikalische, chemische und biologische Prinzipien auf das immens komplexe System der Erde anwenden könnten."

aus dem Buch "Zeitbewusstheit" von Marcia Bjornerud, Matthes & Seitz Berlin, 2020 (S. 205f.)

Unbedingt lesenswert! Mehr dazu folgt in Kürze ...

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Und schauen Sie doch mal hier:

Prof. Dr. Jürgen Renn:

Das Anthropozän und die Geschichte des Wissens

https://www.br.de/mediathek/video/prof-dr-juergen-renn-das-anthropozaen-und-die-geschichte-des-wissens-av:5dce82a1ebea9c001ad6f8bd
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Das Mineral des Jahres 2021: Calcit

Die Mitglieder der Vereinigung der Freunde der Mineralogie und Geologie (VFMG e.V.) haben mit großer Mehrheit den Calcit zum „Mineral des Jahres 2021“ gewählt. Das Mineral wird im Verlauf des Jahres hinsichtlich seiner Bedeutung ausführlich vorgestellt. Das Naturkundemuseum Gera wird eine Kabinett-Ausstellung zum Thema „Calcit“ zeigen, wie es sie bereits über den Fluorit im Jahr 2020 gab. Für den Augenblick sei verwiesen auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Calcit.

Calcit ist das Mineral, das den wichtigen Werkstoff Kalk aufbaut. Der Name Calcit leitet sich vom griechischen Chalix (Kies, Mörtel, Kalk) und dem römischen Calx (Kalk) ab. Kenntnisse um die Gewinnung, Verarbeitung und Verwendung von Kalk sind seit rund 14.000 Jahren nachgewiesen. Zu den berühmtesten aus Kalkstein errichteten Bauwerken zählen die Cheopspyramide, der Parthenon auf der Akropolis sowie das Kolosseum in Rom. Ob im Haus- oder Straßenbau verwendet oder bei der Produktion von Eisen und Stahl, Glas und Kunststoffen, zahlreichen Hygieneartikeln, Papier, Lebensmitteln und Getränken eingesetzt – der Rohstoff Kalk ist allgegenwärtig. Eine bedeutende Rolle spielt Kalk auch als Düngemittel, bei der Rauchgasreinigung, der Abwasserbehandlung und der Trinkwasseraufbereitung.

Foto: Calcit aus der Jiepalyu-Mine, Shimen, Präfektur Changde, Hunan, China. Foto: Rob Lavinsky, iRocks.com, https://de.wikipedia.org/wiki/Calcit #/media/Datei:Calcite-67881.jpg
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Paul Crutzen gestorben

Der Meteorologe und Atmosphärenchemiker Paul J. Crutzen starb am 28. Januar im Alter von 87 Jahren. Der Holländer war weltweit tätig, von 1980 bis 2000 war er Direktor der Atmosphärenchemie am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Crutzen lieferte entscheidende Beiträge zur Chemie des Stickstoffs in der höheren Atmosphäre und zu den Faktoren, die das Ozonloch verursachen. Mit seinem Namen verknüpft ist der Begriff des Anthropozäns, der die epochemachende Wirkung anthropogener Verursachung im Erdsystem unterstreicht. 

Den ausführlichen Nachruf der Max-Planck-Gesellschaft finden Sie: hier
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Science Matters: Für die Wissenschaft Gesicht zeigen – und Maske!

Die Organisatoren des Wissenschaftsjahres 2020/21 – Bioökonomie – rufen zu Unterstützungsfotos für die Wissenschaft auf: Für alle zum Mitmachen! 

https://www.wissenschaftsjahr.de/2020-21/sciencematters   

Unser Beitrag: Das System Erde noch besser verstehen, um Gefährdungen für Erde und Menschen zu vermindern.  Foto folgt!

Ein aktuelles Beispiel aus der Erdsystemforschung: hier
Und ein interessantes Beispiel aus der Forschung zu Covid 19: hier
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Aktuelles

29.01.2021

Flensburg-Meteorit enthält älteste Spuren heißen Wassers

Der im September 2019 in Flensburg niedergegangene Meteorit enthält die ältesten bisher gefundenen Spuren von Wasser in unserem Sonnensystem.

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27.01.2021

Promotionsstudium Global Biogeochemical Cycles, Jena

Jetzt Neubewerbungen möglich

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27.01.2021

Opfer der Pandemie: steinexpo Homberg/Nieder-Ofleiden erneut abgesagt

Wie die Organisatoren mitteilen, muss auch der Nachholtermin 14.-17. April 2021 für die 11. Internationale Demonstrationsmesse für die Roh- und Baustoffindustrie im Basaltsteinbruch im Vogelsberg pandemiebedingt abgesagt...

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15.01.2021

Der Boden des Jahres 2021: Lössboden

Der beste Boden der Welt: entwickelt sich auf Löss, dem Gestein, das am Ende der Eiszeit durch Ausblasung und Ablagerung entstand.

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05.01.2021

Heute vor 25 Jahren: Geo-Stätte wird erstes Weltnaturerbe in Deutschland

Am 8. Dezember 1995 wurde die Grube Messel im hessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg von der UNESCO zur ersten Weltnaturerbestätte in Deutschland ernannt.

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Die GeoUnion

Die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung ist derZusammenschluss der geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland. 1980 als “Alfred-Wegener-Stiftung zur Förderung der Geowissenschaften (AWS)” gegründet, erfolgte 2004 die Umbenennung in “GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung”. Die Stiftung wurde nach dem bedeutenden deutschen Polarforscher Alfred Wegener (1880-1930) benannt, der mit seiner bahnbrechenden Hypothese von der Kontinentaldrift den Grundstein für unser heutiges Weltbild einer dynamischen Erde gelegt hat. Sie wird von derzeit 34 geowissenschaftlich orientierten Organisationen (Trägereinrichtungen) getragen und repräsentiert über 50.000 Mitglieder.

Mehr über die GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung



 
 
 
 
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