Die Region zwischen dem Dresdner Elbtal und den Höhen des Erzgebirges zeichnet sich vor allem durch eine ganz besonders hohe Geodiversität aus. Auf engem Raum kann man hier einen Großteil all der Gesteine finden, die es weltweit gibt: uralte Gneise aus frühen Gebirgsbildungsphasen, Granite aus späteren Plutonen, jüngere Sedimentgesteine und vor allem auch vulkanische Gesteine – Zeugnisse aus unterschiedlichen Phasen vulkanischer Aktivität in diesem Raum. Der bekannteste Gesteinsaufschluss im Geopark ist der sogenannte Porphyrfächer von Mohorn-Grund, der sehr schön das fächerförmige Auskristallisieren der erkaltenden Lavaströme vor rund 300 Millionen Jahren zeigt.
Zum Geopark gehören aber auch die Zeugnisse des Steinkohlebergbaus im Döhlener Becken um Freital, die in den Städtischen Sammlungen Schloss Burgk gezeigt werden, und die Geschichte des Silberbergbaus, die das MiBERZ, das Museum für mittelalterlichen Erzbergbau, in Dippoldiswalde präsentiert. Mit seinem vielfältigen Themenspektrum, mit der Attraktivität der verschiedenen Anlaufpunkte in der abwechslungsreichen Wander-Landschaft und dem Geopark-Zentrum in Dorfhain ist der Geopark ein Gewinn für die Familie der Nationalen GeoParks in Deutschland, deren Zahl auf 18 wächst.
Mehr dazu: hier