Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR

Das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR) entstand im Januar 2004 aus der Fusion des Forschungszentrums für Marine Geowissenschaften (GEOMAR) und des Instituts für Meereskunde (IfM).
Ziel des Instituts ist es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit alle wichtigen Bereiche der modernen Meeresforschung von der Geologie des Meeresbodens bis zur maritimen Meteorologie zu bearbeiten.
Die Forschungsschwerpunkte gliedern sich in vier zentrale Bereiche:
- Ozeanzirkulation und Klimadynamik
- Marine Biogeochemie
- Marine Ökologie
- Dynamik des Ozeanbodens.
Hinzu kommen der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" sowie die Sonderforschungsbereiche SFB 574: "Volatile und Fluide in Subduktionszonen" und der SFB 754: "Klima-Biogeochemische Wechselwirkungen im tropischen Ozean" der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Die wissenschaftliche Arbeit schlägt sich in einer Vielzahl von Publikationen nieder. Jährlich veröffentlichten die Wissenschaftler des IFM-GEOMAR über 300 Beiträge in Büchern und begutachteten Fachzeitschriften, darunter in Science und Nature.
Das IFM-GEOMAR beschäftigt insgesamt rund 720 Mitarbeiter und bildet Studenten in den Fächern Ozeanographie, Meteorologie, Biologische Meereskunde, Fischereibiologie, Meereschemie und Geologie aus.
Zur Ausstattung des Instituts zählen ferner vier Forschungsschiffe, vielfältige Speziallabore und ein attraktives Aquarium.
Um das Institut siedelten sich in der K.E.R.N.-Region eine Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen, die eng mit dem IFM-GEOMAR zusammenarbeiten und teilweise von ehemaligen Institutsangehörigen gegründet wurden

