Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

- Die Gesellschaft für Erdkunde wurde im Jahre 1828 von Heinrich Berghaus und Carl Ritter gegründet, unter Mitwirkung von Alexander von Humboldt und weiteren Geo- und Naturwissenschaftlern der damaligen Zeit, darunter Leopold von Buch und Adalbert von Chamisso.
- Auch heute dient die Gesellschaft vor allem der Förderung des Austauschs und der Verbreitung geowissenschaftlicher und raumbezogener Forschung aus dem In- und Ausland.
- Zu diesem Zweck bietet die Gesellschaft regelmäßig Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen in den Räumen ihres Alexander-von-Humboldt-Hauses in Berlin-Steglitz an und führt in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen Symposien, Arbeitskreissitzungen und Exkursionen durch.
- Die Gesellschaft gibt die Zeitschrift „DIE ERDE“ heraus, in der Forschungsberichte aus Deutschland und der ganzen Welt zusammengestellt werden.
- Für Berliner und auswärtige Nutzung hält die Gesellschaft ihre reichhaltige Bibliothek zur Verfügung, die besonders auch aus dem Schriftentausch mit der ERDE bestückt wird. Die von-Humboldt-Ritter-Penck-Stiftung der Gesellschaft hat sich mit Stipendien und Forschungspreisen die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Geowissenschaften zur Aufgabe gemacht.
- Daneben widmet die Gesellschaft ihre Räumlichkeiten auch der Kunst: Im Alexander-von-Humboldt-Haus finden regelmäßig Ausstellungen statt.

