Johannes-Georgi-Preis

Der Georgi-Preis wird seit den 1980er Jahren an herausragende Fachvertreter aus den atmosphärischen Wissenschaften (Meteorologie, Klimatologie) verliehen, die sich mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit – im Wesentlichen in Deutschland – besonders um die Disziplin verdient gemacht haben. Der Preis war ursprünglich ausschließlich für besondere Leistungen in der Polarmeteorologie bestimmt, diese Zuweisung wurde Mitte der 1990er Jahre jedoch auf Arbeiten aus dem gesamten Gebiet der Meteorologie geöffnet.

Verliehen wird der Preis von der GeoUnion Alfred-Wegener-Stiftung, dem Dachverband aller geowissenschaftlichen Verbände in Deutschland, entsprechend der Ordnung der Verleihung des Georgi-Preises.

Der Preis und das Preisgeld gehen auf ein Stiftungsvermögen zurück, das der Meteorologe Johannes Georgi (1888-1972) als Grundstock für einen Preis für (Polar-)Meteorologie bestimmt hatte. Georgi wirkte als Meteorologe an der Deutschen Seewarte und entdeckte 1928 bei aerologischen Messungen mit Hilfe eines Wetterballons von Bord der „Meteor“ in isländischen und grönländischen Gewässern die „jet streams“.

 
 
 
 
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